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Hondsbossche Zeewering: der Deich, der unter dem Sand verschwand

Die Hondsbossche Zeewering ist ein 5,5 Kilometer langer Deich zwischen Camperduin und Petten, 1981 auf Deltahöhe gebracht: 11,5 Meter über NAP. Seit der Verstärkung von 2013-2015 liegt der Basaltdeich vollständig unter dem Sand, mit einem 300 Meter breiten Strand- und Dünengebiet davor.

Beheerder

Hoogheemraadschap

Hoogte

11.5 m

Oppervlakte

90 ha

Der Deich verläuft von Strandpfahl 26 bei Camperduin bis etwa Pfahl 20 bei Petten. Die Buhnen, die jahrzehntelang das Bild dieser Küste bestimmten, liegen unter dem Sand, ebenso wie die Basaltverkleidung selbst.

Wo kannst du parken?

In Camperduin auf dem privaten Gelände gegenüber Heereweg 403: 1,00 Euro pro 30 Minuten, mit einem Tagesmaximum von 7,00 Euro in der Hauptsaison und 5,00 Euro in der Nebensaison. Bezahlt wird bar oder mit Karte am Automaten. Bis zum Strand und zur Lagune sind es etwa 300 Meter. In Zone F (Hargen) berechnet die gemeente Bergen (Gemeinde Bergen) 2,45 Euro pro Stunde, Tagesmaximum 7,35 Euro. Auf der Seite von Petten ist Parken gratis, zum Beispiel am Strandweg oder am Korfwaterweg.

Darf der Hund frei laufen?

Das hängt davon ab, auf welcher Seite des Deichs du stehst, denn die Gemeindegrenze verläuft mittendurch. Camperduin und Hargen gehören zu Bergen: vom 1. Mai bis 1. Oktober darf der Hund vor 10.00 Uhr und nach 19.00 Uhr frei laufen, im Winter den ganzen Tag. Petten gehört zu Schagen: dort gilt vom 1. April bis 1. Oktober eine Leinenpflicht zwischen 09.00 und 19.00 Uhr, mit einer Leine von maximal 1,5 Meter. Läufst du im April von Camperduin nach Petten, geht der Hund auf halbem Weg an die Leine.

Woher kommt der Name?

Nicht von Hunden. Hier stand bis zur Allerheiligenvloed (Allerheiligenflut) von 1570 ein Wald, das Hondsbosch, ungefähr einen ‘hond’ groß: ein altes Flächenmaß von rund 0,1 Hektar. In der Nacht vom 18. auf den 19. November 1421 spülte die Sint-Elisabethsvloed (Elisabethenflut) die schmalen Küstendünen weg. Die Bevölkerung floh in die höher gelegene Kirche von Petten, die dennoch einstürzte. Etwa 400 Einwohner von Petten kamen um, drei überlebten. Zwischen 1506 und 1792 wurden weitere 1200 Meter Küstenstreifen dem Meer überlassen.

Was gibt es sonst zu sehen?

Die Lagune bei Camperduin steht in offener Verbindung mit dem Meer und ist seit Januar 2025 anerkanntes Badegewässer, die Wasserqualität ist gut. Auf der Seite von Petten steht das Palendorp: 160 Pfähle von sechs bis zwölf Meter hoch, in Form von zehn Häusern und einer Kirche. Das Piramideduin daneben ist 26 Meter hoch und besteigbar. Nördlich von Camperduin liegt De Putten, benannt nach den Lehmgruben, die zur Verstärkung des Deichs ausgehoben wurden, mit der Hargermolen von 1804 im offenen Feld.

Wie kommst du ohne Auto hin?

Die Bushaltestelle Camperduin liegt am Hondsbosscheweg, Linie 151 und 410. Auf der Seite von Petten fährt in der Hauptsaison der Kustbus (Linie 851) ab Bahnhof Den Helder.

Die grüne Verenigde Polderroute ab Startpunkt Camperduin, 8,5 km, ist für Hunde komplett verboten. Mit Hund nimmst du die gelbe Hondsbossche route von 3,21 km oder die blaue Zeeweringroute von 4,8 km.

Zum Strand