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Wandern in den Schoorlse Duinen: die Stuifduinentocht über 17 Kilometer

Die Stuifduinentocht ist 17 Kilometer lang, startet am Buitencentrum Schoorlse Duinen an der Oorsprongweg 1 in Schoorl und ist mit weißen Pfeilen markiert. Die Route führt größtenteils über unbefestigtes Gelände und ist laut Staatsbosbeheer (der staatlichen Forstverwaltung) nicht geeignet, um sie mit dem Hund zu laufen, denn du kommst durch ein Beweidungsgebiet.

Siebzehn Kilometer, Markierung weiß, Start am Buitencentrum an der Oorsprongweg 1. Das sind die drei Dinge, die Staatsbosbeheer selbst zu dieser Route festhält, auf der Routenseite und im Routenfaltblatt. Eine Gehzeit steht nicht dabei, ein Schwierigkeitsgrad auch nicht. Auf der Karte im Faltblatt ist es eine geschlossene Schleife: Du endest, wo du angefangen hast.

Wo startet die Stuifduinentocht?

Am Buitencentrum Schoorlse Duinen, Oorsprongweg 1, 1871 HA Schoorl. Navigiere auf Heereweg 62, denn die Abzweigung zur Oorsprongweg liegt genau gegenüber dieser Adresse. Bieg dort links ab und sofort wieder rechts, um auf der Oorsprongweg zu bleiben. Das Besucherzentrum und die Parkplätze liegen an der ersten Abzweigung links.

Laut der Basisregistratie Adressen en Gebouwen (dem niederländischen Adressregister) liegt Oorsprongweg 1 auf 52,70618 Nord und 4,68915 Ost. OpenStreetMap hält für das Buitencentrum dieselbe Stelle.

Ohne Auto: Ab Bahnhof Alkmaar fährt Bus 151 nach Schoorl, aussteigen an der Haltestelle Idenslaan. Wie viele Meter es von dieser Haltestelle zum Startpunkt sind, sagt Staatsbosbeheer nicht, und wir haben es nicht gemessen.

Wie lang ist die Route wirklich?

17 Kilometer. Diese Zahl steht dreimal bei Staatsbosbeheer: auf der Routenseite, in der Überschrift des Routenfaltblatts und in der Legende der Karte. Eine verkürzte Variante ist nicht ausgeschildert, du läufst sie also ganz oder gar nicht.

Willst du dasselbe Gebiet kürzer haben, dann starten mehrere markierte Routen am selben Buitencentrum. Die Familieroute ist 4,4 Kilometer lang und gelb, die Noordzeewandeling 10 Kilometer mit dunkelblauen Pfeilen, die Duinheidewandeling 11 Kilometer in Violett. Länger geht auch: Die Duintoppentocht ist 23 Kilometer.

Wie viele Höhenmeter du unterwegs machst, gibt Staatsbosbeheer nicht an. Wir haben es nicht gemessen, also steht es hier nicht. In einem Gebiet mit den höchsten Dünen der Niederlande ist das ein echtes Manko, aber eine erfundene Zahl ist schlimmer als eine fehlende Zahl.

Wie schwer läuft es sich?

Staatsbosbeheer nennt keinen Schwierigkeitsgrad und keine Gehzeit. Was dort steht: Die Wanderung führt größtenteils über unbefestigtes Gelände, der Wald ist halb befestigt. Försterin Denise van Dillen nennt es eine herausfordernde Wanderung und sagt, die Tour sei etwas für Abenteurer.

Wir setzen sie auf schwer. Das ist unsere Einschätzung und keine Einstufung des Verwalters. Siebzehn Kilometer, von denen ein guter Teil über Wanderdünen und stiebenden Sand geht, laufen sich anders als siebzehn Kilometer über Waldweg. Bei der Noordzeewandeling, die zehn Kilometer zählt und teilweise durch dasselbe Gebiet führt, warnt Staatsbosbeheer ausdrücklich vor Abschnitten mit lockerem Sand Richtung Meer.

Rechne also nicht mit deinem normalen Wandertempo und nimm Wasser mit. Unterwegs gibt es genau eine Einkehrmöglichkeit, und die ist einen Teil des Jahres geschlossen.

Darf der Hund mit?

Nein. Staatsbosbeheer schreibt bei dieser Route, dass sie nicht geeignet ist, um sie mit dem Hund zu laufen, weil du durch ein Beweidungsgebiet kommst, in dem Hunde nicht erlaubt sind. Das ist kein Rat, sondern eine Gebietsregel. Beweidungsgebiete erkennst du an Zäunen, Viehrosten und Schildern.

Derselbe Satz steht wörtlich bei der Noordzeewandeling von 10 Kilometern und bei der Duinheidewandeling von 11 Kilometern. Bei der Familieroute von 4,4 Kilometern sagt Staatsbosbeheer nichts über Hunde, und nichts sagen ist keine Erlaubnis. Staatsbosbeheer verweist Hundebesitzer selbst an den Tresen des Buitencentrums, um Alternativen zu erfragen. Welche Route dort empfohlen wird, konnten wir nicht herausfinden.

In den Schoorlse Duinen als Ganzes darf der Hund das ganze Jahr mit: vom 1. März bis 1. September angeleint wegen der Brutzeit, außerhalb dieser Zeit frei, solange er auf Abruf hört. Diese allgemeine Regel hilft dir auf dieser Route nicht, denn ins Beweidungsgebiet darf er sowieso nicht.

Wo parkst du und was kostet das?

Auf den Parkplätzen am Buitencentrum, an der ersten Abzweigung links auf der Oorsprongweg. Auf der Zonenkarte von ParkeerService gemeente Bergen liegt die gesamte Oorsprongweg in Zone B, nicht in der teureren Zone A des Dorfzentrums an der Heereweg. Das spart Geld.

Zone B kostet 2026 2,45 Euro pro Stunde mit einem Maximum von 14,70 Euro pro Tag. Nach sechs Stunden zahlst du also nichts mehr dazu. In Zone A steigt der Tarif nach anderthalb Stunden auf 4,90 Euro pro Stunde, und ein Tagesmaximum gibt es dort überhaupt nicht. Stell den Wagen für eine Tour dieser Länge also nicht im Dorf ab.

Vom 1. März bis 1. November zahlst du täglich von 10.00 bis 19.00 Uhr. Vom 1. November bis 1. März nur samstags und sonntags, unter der Woche stehst du im Winter kostenlos. Das gilt auch an Feiertagen. Vor 10.00 und nach 19.00 Uhr zahlst du das ganze Jahr nichts.

Wie viele Plätze es am Buitencentrum gibt, konnten wir nicht herausfinden. Rechne aber damit, dass die markierten Routen, die wir nachgegangen sind, alle von diesem einen Punkt aus starten, du teilst das Gelände also mit den Kurzstreckenwanderern.

Was begegnet dir unterwegs?

Staatsbosbeheer setzt sechs nummerierte Punkte auf das Routenfaltblatt, und die erzählen zusammen die Geschichte dieses Gebiets.

Der verbrannte Wald. Zwischen 2009 und 2011 wüteten hier Dünenbrände. Die Stichting Duinbehoud hält es bei einem betroffenen Gebiet von 270 Hektar, NH Nieuws zählt über diese Jahre neunzig kleine und vier große Brände, mit dem schwersten am 28. August 2009. Was du jetzt siehst, ist also keine Ruine, sondern Erholung.

Die Sandverwehung de Baaknol, wo du im losen Sand die Spuren von Tieren liest. Der Strand, wo die jungen Dünen mit dem Meerwasser mitwachsen und frei stieben dürfen. Die bokkenweide (Bockswiese), eine ehemalige Baumschule, die genutzt wurde, um diese Wälder anzupflanzen.

Und De Kerf, wo laut Faltblatt 1997 die Natur losgelassen wurde und Sand, Wasser und Wind freies Spiel bekamen. Diese Jahreszahl stammt aus dem Routenfaltblatt von Staatsbosbeheer, und wir haben sie nirgendwo sonst bestätigt bekommen.

Der sechste Punkt ist die dennenorchis, eine Orchidee der Kiefernwälder. Das Faltblatt setzt ihre Blüte in den Juni, die Routenseite derselben Organisation hält es bei Mai und den Sommermonaten. Die beiden stimmen nicht überein, und welche der zwei Angaben richtig ist, wissen wir nicht.

Kannst du unterwegs etwas trinken?

Am Start liegt die Brasserie IJgenweis im Buitencentrum. Unterwegs nennt Staatsbosbeheer eine einzige Adresse: Strandpaviljoen Paal 29, und die gibt es laut ihnen zwischen März und September.

Läufst du diese Route im Oktober, November, Dezember, Januar oder Februar, dann liegt zwischen Start und Ziel also nichts. Siebzehn Kilometer ohne Kaffee und ohne Toilette, es sei denn, du triffst unterwegs auf etwas, das Staatsbosbeheer nicht nennt. Die Öffnungszeiten des Buitencentrums selbst konnten wir bei Staatsbosbeheer nicht finden, geh also auch nicht davon aus, dass du danach noch hineinkommst.

Geprüft am 6. September 2026 bei Staatsbosbeheer, im Routenfaltblatt Boswachterspad Stuifduinentocht, bei ParkeerService gemeente Bergen und in der Basisregistratie Adressen en Gebouwen. Gehzeit, Höhenmeter, Anzahl der Parkplätze, die Entfernung von der Haltestelle Idenslaan zum Startpunkt und die Öffnungszeiten des Buitencentrums fehlen mit Absicht: Die konnten wir bei keiner überprüfbaren Quelle finden.

Gehoert zu: Alles ueber Schoorl · Höchste Dünen und angepflanzter Kiefernwald

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