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Von Schoorl nach Camperduin: 8,6 Kilometer über die Knotenpunkte

Vom Radknotenpunkt 45 in Schoorl bis zum Strandaufgang von Camperduin sind es 8,6 Kilometer, über die Knotenpunkte 45, 47, 46 und 20 und komplett über befestigten Radweg. Zurück über Groet ist es kürzer, 4,7 Kilometer, die ganze Runde kommt damit auf rund 13,3 Kilometer.

Vier Schilder und du bist da: 45, dann 47, dann 46, dann 20. Ab Knotenpunkt 20 fährst du weiter in Richtung 39, und nach 1,2 Kilometern stehst du am Strandaufgang von Camperduin. Die ersten 3,8 Kilometer sind eine einzige Straße, die Schoorlse Zeeweg, quer durch die Schoorlse Duinen (Schoorler Dünen).

Wo startet die Route?

Am Knotenpunkt 45, an der Heereweg in Bregtdorp, etwa 470 Meter nördlich vom Dorfkern von Schoorl. Dort biegst du sofort auf die Schoorlse Zeeweg ab. Das ist kein Startpunkt mit Informationstafel oder eigenem Parkplatz, einfach ein Knotenpunktpfahl am Straßenrand.

Willst du an einem Parkplatz anfangen, dann fahr weiter bis Knotenpunkt 47 am Buitencentrum Schoorlse Duinen und am Bospaviljoen de Berenkuil. Das spart die ersten 1,6 Kilometer.

Wie lang ist sie wirklich?

8,6 Kilometer von Knotenpunkt 45 bis zum Strandaufgang von Camperduin. In Etappen:

Diese Zahlen haben wir am 6. September 2026 über die Geometrie der Knotenpunktrouten in OpenStreetMap gemessen. So stehen sie nicht auf den Schildern: Eine offizielle Entfernungstabelle pro Teilstück, von der Provinz oder vom Routenbüro, konnten wir nicht finden. Rechne mit ein paar hundert Metern Spielraum.

Eine Fahrzeit nennen wir nicht. Auf diesem Küstenabschnitt bestimmt der Wind, wie lange du brauchst, nicht der Kilometerstand.

Wie schwer ist es?

Der Untergrund macht es nicht schwer. Von Knotenpunkt 45 bis 46 fährst du über asphaltierten Radweg, das Stück von 46 nach 20 geht über die Schoorlse Zeeweg, die Hargerstrandweg und die Hargerzeeweg, ebenfalls Asphalt, mit einem kurzen Stück Klinkerpflaster. Rennrad, Stadtrad, Lastenrad: Alles ist möglich.

Schwer machen es die Dünen und der Wind. Die Schoorlse Zeeweg steigt und fällt zwischen den höchsten Dünen der Niederlande, und das Stück entlang der Küste von Schoorl aan Zee nach Hargen liegt offen. Wie viele Höhenmeter du genau machst, konnten wir nicht herausfinden: Es gibt kein veröffentlichtes Höhenprofil dieses Teilstücks, und selbst mit einem Höhenmodell zu messen ergibt in Dünengelände zu grobe Zahlen, um sie aufzuschreiben. Die Einstufung auf mittel ist deshalb unser Urteil, keine Messung. Schaust du nur auf die 8,6 Kilometer, dann ist es leicht.

Darf der Hund mit?

Ja, aber in den Schoorlse Duinen angeleint vom 1. März bis 1. September, denn es brüten Vögel am Boden. Den Rest des Jahres darf er bei Staatsbosbeheer (der staatlichen Forstverwaltung) frei laufen, wenn er auf Abruf hört. Angeleint neben einem radelnden Herrchen ist etwas anderes als angeleint neben einem laufenden, denk daran auf dem schmalen Stück zwischen 47 und 46.

Das kann sich ändern. Die Provinz Noord-Holland (Nordholland) arbeitet an einem Natura-2000-Bewirtschaftungsplan mit einer Leinenpflicht das ganze Jahr über. Ob der inzwischen festgestellt wurde, konnten wir am 6. September 2026 nicht herausfinden.

Am Strand gilt pro Aufgang ein eigenes Regime, mit Zonen und Zeiten. Das steht auf den Seiten der Strandaufgänge selbst, nicht hier.

Wo parkst du in Schoorl?

Im Dorf, an der Oorsprongweg, der Molenweg oder der Sportlaan, oder am Buitencentrum an der Oorsprongweg 1. Parken kostet 2,45 Euro pro Stunde. In Zone A steigt das nach anderthalb Stunden auf 4,90 Euro pro Stunde ohne Tagesmaximum, in Zone B bleibt es bei 2,45 Euro mit einem Maximum von 14,70 Euro pro Tag. Vom 1. März bis 1. November zahlst du täglich von 10.00 bis 19.00 Uhr, vom 1. November bis 1. März nur samstags und sonntags. Unter der Woche stehst du im Winter kostenlos. Tarife geprüft bei ParkeerService gemeente Bergen am 6. September 2026.

Welcher der beiden Parkplätze am Buitencentrum in Zone A fällt und welcher in Zone B, konnten wir nicht feststellen. Es steht am Automaten.

Machst du es andersherum und stellst das Auto in Camperduin ab, dann bist du nicht im Regime der Gemeinde. Dieses Gelände ist privat, es gehört zur Hoeve Camperduin: 1,00 Euro pro 30 Minuten, auch im Winter, mit einem Tagesmaximum von 7,00 Euro in der Hochsaison und 5,00 Euro in der Nebensaison.

Was begegnet dir unterwegs?

Knotenpunkt 47 liegt 144 Meter vom Bospaviljoen de Berenkuil und vom Buitencentrum Schoorlse Duinen entfernt, die beide an derselben Stelle stehen. Das ist der letzte Kaffee vor den Dünen.

Danach sind es vier Kilometer Wald und Düne, bis du bei Schoorl aan Zee die Küste erreichst. Der Weg führt in 63 Meter Abstand am dortigen Strandaufgang vorbei und in etwa 80 Meter Abstand am Strandpaviljoen Paal 29. Weiter passierst du den Strandaufgang von Hargen aan Zee in rund 130 Meter Abstand. In Camperduin stehst du praktisch vor der Tür des Strandpaviljoens Struin, 35 Meter vom Weg entfernt.

Zwei bekannte Dünen kommen nah, ohne dass du sie berührst. Das Klimduin liegt etwa einen halben Kilometer von der Route entfernt, die Catrijper Nok, mit 55,4 Metern die höchste Düne der Niederlande, gut 900 Meter. Dafür musst du absteigen. De Kerf liegt 1,2 Kilometer südlich von dem Punkt, an dem du die Küste erreichst, das ist also ein Umweg und kein Zwischenstopp.

Wie kommst du zurück?

Über die Knotenpunkte 20, 21 und 45, durch Groet. Vom Strandaufgang von Camperduin zurück nach 20 sind es 1,2 Kilometer, von 20 nach 21 einen halben Kilometer über die Harger Zeeweg (ein Radweg aus Beton), und von 21 nach 45 noch 2,9 Kilometer über die Hargerzeeweg, die Achterweg und die Kerkbrink. Zusammen 4,7 Kilometer, womit die ganze Runde auf rund 13,3 Kilometer kommt.

Dieser Rückweg führt an der Ostseite der Dünen entlang, nicht hindurch: durch Groet und über die Achterweg bleibst du am Fuß. Weniger schön, und bei Wind aus dem Westen ein gutes Stück freundlicher, als den Hinweg noch einmal zu fahren.

Wer weiterfährt statt umzukehren: Ab Camperduin geht der Knotenpunktweg weiter nach 39, über den Hondsbossche Duinpad am Deich entlang Richtung Petten.

Gehoert zu: Alles ueber Schoorl · Höchste Dünen und angepflanzter Kiefernwald

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